Energieautark? Doch zu welchem Preis?

Steffen Hentrich

Keine Frage, die Minimierung des Energieverbrauchs und der Einsatz von Solartechnik ist machbar. Inzwischen werden Energiesparhäuser schon von der Stange geliefert, wie die FAZ heute vollmundig bewirbt. Doch all diese technische Effizienz hat ihren Preis und die versprochene Unabhängigkeit ist mit Ecken und Kanten versehen. Vorsicht ist daher auch bei derartigen Investitionen die Mutter der Porzellankiste. Solarkritik.de hat sich das Musterhaus einmal genauer angesehen:

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13 Antworten zu “Energieautark? Doch zu welchem Preis?

  1. Wenn sie hier weiter ungezügelt die Wahrheit verbreiten wird die Hexenjagd bald nicht nur von zapp veranstaltet. Dann kommen Sie auch in „Politmagazinen“ wie Monitor und Panorama bald groß raus.

  2. wie zur hölle sollen sich 100.000 € in 17 jahren armortisieren?

    michmädchengerechnet, also unter abwesenheit von zinsen und der annahme, dieses haus wäre wirklich autark, müßte man knapp 6000 € an jährlichen energiekosten für ein herkömmliches einfamilienhaus anrechnen.

    meinen die beim ör-rundfunk wirklich, der gemeine zuschauer könne nicht rechnen?

  3. Trägt es wirklich zum Renommee der liberalen Sache bei, hier solche Videos zu veröffentlichen? Natürlich biegt sich die Solarlobby die Welt zurecht, aber den Nachweis hätte man besser in zwei Absätzen Sachtext statt mit 12 Minuten Hobbyvideo inkl. schwer zu ertragender Musik führen können.

    Wenn man sich auf solche Videos stützen muß, wirkt das draußen nur verzweifelt.

    • Steffen Hentrich

      Ich halte das Video für eine recht gute Analyse der Defizite solcher Energieautarkiehäusern da mag man über die Stilmittel des Urhebers hinweg sehen. Insofern sehe ich nicht, was an diesem Video der liberalen Sache Schaden zufugen sollte, zumal es auch nicht einfach gewesen wäre die Kritikpunkte in zwei Absätze zu pressen. Als Ökonom und Familienvater muss ich zudem mit der Ressource Zeit sorgsam umgehen, denn die Opportunitatskosten von zwei Absätzen sind an einem Sonntagvormittag nicht eben gering.

    • Steffen Hentrich

      Wissen Sie, was ich nicht vestehe? Warum kritisieren Sie nicht den Inhalt des Videos, wenn es so problematisch ist. Dann wissen unsere Leser wenigstens, warum dieses Video dem Ansehen des Liberalismus schadet.

  4. Glückwunsch, wenn Sie gern 12 Minuten Ihrer kostbaren Zeit spendieren, um sich ein peinliches Video anzusehen. Ich denke in solchen Situationen immer mit Scham an die Häme, die sowas auf der Gegenseite auslöst.

    Aber der Liberalismus hat in Deutschland ja nicht ohne Grund ein nicht zu lösendes Imageproblem.

  5. @ Steffen Hentrich

    Am Inhalt gibt es doch gar nichts zu kritisieren. Wie schon gesagt, die Solarlobby trickst natürlich wie jede andere Lobby auch.

    Kein Grund, meine Kommentare hier zu zensieren, oder?

    • Steffen Hentrich

      Ihre Kommentare werden nicht zensiert, aber es dauert einige Zeit bis ich sie sehe und Freischalten kann. Auch das mache ich in meiner Freizeit.

  6. „Autarkie“ hat in Deutschland eine lange Geschichte. Das ist irgendwie ein deutsches Steckenpferd.

    Natürlich benötigen Solarzellen und Batterien keine Rohstoffe im Verbrauch, aber dafür umso mehr in der Herstellung. Das „rechnet“ sich nur, weil es in Deutschland so extrem subventioniert wird. Der durchaus interessanten Technik dient das nicht. Es ist eine Binsenweisheit, dass Hersteller bei zu vielen Subventionen fett und träge werden und nicht mehr ausreichend in Innovationen investieren. Genau das ist in Deutschland passiert.

    Man schaue sich nur mal die Aktienkurse von deutschen Herstellern wie Q-Cells, Solarworld oder SMA Solar an. Bei uns in Amerika es ähnlich. Schlecht für die Öko-Anleger, die diesem Schwachsinn auf dem Leim gegangen sind, aber Mitleid habe ich nicht. Die Leute sind selbst schuld.

    Auch die Preisgarantien über jeweils 20 Jahre (!) für die ganzen EEG-Ausnutzer werden noch sehr teuer werden. Mal gucken wie lange der deutsche Staat da noch mitmacht. Die Nicht-Hausbesitzer werden auch irgendwann einmal kapieren, dass sie die grüne Oberschicht finanzieren. Dann kann es ganz schnell passieren, dass sich „Gesetze für die Ewigkeit“ doch nicht als ewig herausstellen.

  7. @ american viewer:

    So ist es und es wird den Deutschen das Steuern mit Steuern nicht auszutreiben sein, sei es etwa beim Bauherrenmodell nebst Verwandten oder nun beim EEG.
    Angesichts der übermäßigen Grundlasten nimmt jeder gern den angeblichen (Steuer-) Vorteil mit und bemerkt gar nicht, wie er an der Nase herumgeführt wird. Eine traurige Politik.

  8. Pingback: Innovative Gebäude gegen den Klimawandel!

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