Den Bürger an der Nase herumgeführt

Steffen Hentrich

Wenn der Staat Informationen bereit stellt, dann versteht er sich als Anbieter sogenannter meritorischer Güter, von denen nach Ansicht staatlicher Akteure „zu wenig“ nachgefragt wird. Aus der Perspektive der verantwortlichen Politiker muss das so erscheinen, denn sie benötigen diese Informationen als Verkaufsargument für ihre Politik. Das man dabei auf die Erkenntnisse von Marketingstrategen zurückgreifen und dem Zweck die Mittel folgen lassen sollte hat offenbar auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) gelernt. Denn wie würde man einen Ausblick in die unsichere Klimazukunft unseres Landes präsentieren, wenn das Ziel in einem Sympathiegewinn der Bevölkerung für eine eigentlich ziemlich unpopuläre Klima- und Energiepolitik besteht? Man wählt das Mittel der Übertreibung und sei es um den Preis, dass man damit den Bürger täuscht und sich selbst falsch zitiert. Peter Heller  hat auf dem Science Skeptical Blog eine besonders auffällige Form an Propaganda erinnernder Informationspolitik analysiert.

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Eine Antwort zu “Den Bürger an der Nase herumgeführt

  1. climateobservator

    Weitere Ungereimtheiten in der öffentlichen Präsentation des DWD und den Widerspruch zu deren eigenen Daten habe ich in einem Blogbeitrag beschrieben, der Peter Hellers Artikel folgt:
    DWD verschweigt …
    MfG.

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