Die WTO nach Dauha

Detmar Doering

Die Dauha-Runde muss mittlerweile als gescheitert gesehen werden. Dies ist zweifellos ein schwerer Rückschlag für aller multilateralen Freihandelsbemühungen.

Einer der  Gründe für den Rückschlag sei gewesen, so kommentiert Sergio Aiolfi in der Neuen Zürcher Zeitung, dass die Dauha-Runde als „Entwicklungsrunde“ zur Entschärfung des Konflikts zwischen den reichen Ländern im Norden und den armen Ländern im Süden konzipiert worden sei. Der bestehe so nicht mehr. Es gebe neue Gemengelagen. Viele der früheren „Armen“ seine heute gewichtige Schwellenländer. Der Süd-Süd-Konflikt gewinne an Fahrt.

Dementsprechend sollte die WTO die Chance nach dem Rückschlag nutzen. Sie müsse sich „wieder auf ihre Kernaufgabe besinnen …, die Schaffung eines multilateralen, regelgebundenen Systems zur Förderung eines möglichst freien Welthandels.“

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