Archiv der Kategorie: Wissenschaft/Technik

Fahrerloses Auto, riskante Regulierung

Detmar Doering

FahrerlosesAuto

Das “fahrerlose Auto”, dass sich autonom per Computer und via Satellit steuert, steht kurz vor der Realisierung, wozu die modernen Informationstechnologien wesentlich beigetragen haben. Neue Erfindungen erwecken wohl fast immer Ängste. Und so wird es auch hier Widerstand geben, der sich in strikter präventiver Regulierung niederschlagen wird. Agesichts der hohen Sicherheitsvorteile, die man sich von dieser neuen Technologie versprechen muss (menschliches, nicht technisches Versagen ist die Hauptursache tödlicher Unfälle!), sei dies der falsche Weg, schreiben Adam Thierer und Ryan Hagemann vom Mercatus Center in dieser Studie.

Wo überall Gene drin sind ….

Detmar Doering

Die Gentechnik bedroht unser Leben. Gerade wurde wieder eine entsprechende Machenschaft aus den USA (woher sonst?) entdeckt. Zu lesen ist das hier.

Macht Zeitverschwendung produktiv?

Detmar Doering

Ab und an Pause machen, Zeit verschwenden oder im Internet aus Spaß surfen – alles das sind in der gängigen betriebswirtschaftlichen Theorie Produktionshemmnisse. Die neuere Verhaltensbiologie scheint diese Theorie nicht zu bestätigen, schreibt der amerikanische Wissenschaftspublizist Greg Beato hier bei Nautilus. Menschen, die ihren Geist bisweilen schweifen und sich ablenken lassen, sind in der Regel nicht nur kreativer als diejenigen, die es nicht tun, sondern auch deutlich produktiver.

Wie erschreckt man mit Statistik?

Steffen Hentrich

Manchmal lohnt es sich doch, den Daten und Quellen der amtlichen Apokalypse näher auf den Grund zu gehen. Dann kann man, wie es Steven McIntyre von Climate Audit getan hat, feststellen, dass der IPCC in seinem jüngsten Gutachten zu den Folgen des Klimawandels (Climate Change 2014: Impacts, Adaptation, and Vulnerability) in bewusster Kenntnis aktueller Quellen veraltete Daten verwendet. Während die aktuellen FAO-Daten nach einer Revision zeigen, dass im vergangen Jahrzehnt die Anzahl der unterernährten Menschen trotz des Klimawandels abgenommen hat, zitiert der IPCC ältere Quellen, die das Gegenteil behaupten. Sollte die Vorstellung von einer sich zum Besseren wandelnden Welt tatsächlich nicht zu den Zukunftsprojektionen des IPCC passen?

Das Federtier in Geiselhaft der Umweltschützer

Steffen Hentrich

Selten liest man in der taz, wie unverblümt der Artenschutz gegen Investitionen in Stellung gebracht wird, ohne das ein zwingender Zusammenhang zwischen der Gefährdung einer Art oder einer ihrer Populationen und der zu bekämpfenden Investition besteht. “Planungsrelevante Arten” werden die tierischen Geiseln der Umweltbewegung genannt, wenn rationale Argumente gegen Bauprojekte nicht mehr helfen. So wird in den beispielsweise eine seltene Wildhuhnart in Stellung gegen das Fracking gebracht. Die Vögel sind zwar nicht wegen der Erdgasförderung gefährdet, sondern weil sie unter intensiver landwirtschaftlicher Nutzung und natürlichen Feinden leiden, doch das hält die Gegner der unkonventionellen Erdgasförderung nicht davon ab ihren Eintrag in die “Rote Liste” zu missbrauchen. Dabei ist nicht einmal sicher, ob das wenig flächenintensive Anlegen von Bohrlöchern nicht sogar eine Entlastung der Tiere gegenüber der Intensivlandwirtschaft wäre.

Der Hockeystick des Wohlstands

Steffen Hentrich

Es gibt Hockeysticks, die erfordern statistische Tricks, um in Form zu bleiben. Und es gibt Hockeysticks, die von uns allen erlebbar und damit kaum in Zweifel zu ziehen sind. Donald Boudreaux, Wirtschaftsprofessor an der amerikanischen George Mason University, erklärt die Fortschrittsentwicklung der Menschheit in der neuen Serie “Everyday Economics”. Bedauerlich nur, dass diese Hockeysticks in der Klimadebatte gegeneinander in Stellung gebracht werden.

Angst schüren mit Statistik

Detmar Doering

Angstmache ist die Mutter aller illiberalen Politik. Aber wie schürt man Angst? Mit Statistik! Dazu brauche man Statistiken gar nicht zu fälschen, meint Ross Pomeroy hier im Newton Blog. Es genüge schon, dass man die Art der Darstellung auf hinreichend geschickte Weise irreführend gestaltet – und schon sehen die Dinge schlimmer aus als sie sind.