Archiv der Kategorie: Nahost

TÜRKEI BULLETIN 16/14, 15.-31. August

Dr. Hans-Georg Fleck

Inhalt u. a.: Bundesnachrichtendienst hört Türkei ab, Erdoğan als Staatsoberhaupt vereidigt, Botschaften Erdoğans vor und beim Amtswechsel, Antrittsrede Davutoğlus, Die Wahl Davutoğlu zum Parteivorsitzenden, Regierungschef in rechtlicher Grauzone, Güls letzter Empfang, Botschaften Kılıçdaroğlus, Kein Denkmal für Mahsum Korkmaz, Der Friedensprozess

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Hohe Staatslast in der arabischen Welt

Detmar Doering

Die Staaten der arabischen Welt leiden neben vielen politischen Problemen auch an einer chronischen ökonomischen Schwäche. Ein Grund dafür, so schreibt Dalibor Rohac in diesem Policy Paper des Cato Institutes, mag in dem enorm hohen Staatsanteil in den dortigen Wirtschaften liegen. Eine rühmliche Ausnahme scheint dabei Tunesien zu sein, das echte wirtschaftliche Liberalisierungen durchgeführt hat.

Recep Tayyip Erdoğan ist neuer Staatspräsident der Türkei

Dr. Hans-Georg Fleck & Christoph Erber

Ein ungleicher Wahlkampf, den eigentlich nur Ministerpräsident Erdoğan gewinnen konnte, endet mit dem zu erwartenden Ergebnis: Der unangefochtene Matador türkischer Politik wechselt ins Amt des Staatspräsidenten

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Erdoğan oder…… Erdoğan? – Zur Wahl des Staatspräsidenten der Türkei

Christoph Erber

Nach den Kommunalwahlen im März werden die Bürger der Türkei im August 2014 erneut zur Wahlurne gerufen. Wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen sieht Ministerpräsident Erdoğan jedoch bereits wie der sichere Sieger aus.

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Keine echter “Arabischer Frühling” ohne Wirtschaftsfreiheit

Detmar Doering

Der “Arabische Frühling” mag seinen Ausgang, aber auch sein Scheitern ökonomischen Ursachen verdankt haben. Nach dem Sturz der alten Regime gelang es nie, die Wirtschaftsstrukturen grundlegend zu verändern. Diese zeichneten sich durch hohe Ungleichheiten aus, die einem Mangel an Bürger- und Wirtschaftsfreiheiten und kleptokratischen Institutionen entsprangen, schreibt Fred MacMahon in dieser Studie des Fraser Institutes. Solange sich dies nicht ändere, bestünde keine Chance für einen Wandel zum Besseren.

Neue Konfessionskriege

Detmar Doering

Die Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten, die wir zur Zeit in der musilimischen Welt beobachten, muten uns Europäer als archaische Relikte an, die an die Konfessionskriege des 17. Jahrhunderts erinnern. Dieser lesenswerte und ausführliche Beitrag des Council of Foreign Relations erklärt die historischen Wurzeln des Streits. Vor allem richtet er aber das Augenmerk auf die “modernen” Faktoren und Ursachen, zu denen den Staatszerfall in einigen Regionen und die Rivalität zwischen Iran und Saudi Arabien gehören.

TÜRKEI BULLETIN 12/14, 15.-30. Juni

Dr. Hans-Georg Fleck

Inhalt u. a.: Präsidentschaftswahlen, Wertung, Kılıçdaroğlu-Besuch in Diyarbakır, Untersuchung der Korruptionsvorwürfe, Freilassungen im Putschprozess „Hammer“, Angebliche Unterwanderung der Armee durch Hizmet, Zulassung für die KDP, Neue Religionsschulen

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