Nackte Kontrolle

Steffen Hentrich

“…erst sind es Porno-Angebote und was kommt danach?” kommentiert das Internetportal OnlineMarketing.de die Bestrebungen Islands den Zugriff auf Internetseiten mit pornographischen Inhalten durch die Bürger mit einem Filter zu unterbinden. Offenbar fällt nicht nur uns auf, dass der vermeintliche Schutz potentieller Opfer sexueller Gewalt durch Internetzensur ein unangemessener Eingriff in die individuelle Freiheit darstellt.

2 Antworten zu “Nackte Kontrolle

  1. Solch Bevormundungsmühen sollen zumeist nur davon ablenken, daß man als Regierung anderswo – wo es wirklich schmerzt – kläglich versagte.

    Im Übrigen ist Zensur auch im Internet stets eine Geste der Hilflosigkeit und soll eigenes Fehlverhalten verbergen.

    Frühere Fehler bei Erziehung, Bildung und Ausbildung, Aufklärung nicht zu vergessen, – oft auch bei den politisch Verantwortlichen selbst – befördern sinnlosen Aktivismus auf unterstem Niveau.

  2. Mrjones@aol.com

    Das Ziel hiervon sei es, Kinder und Frauen vor Schäden durch gewalthaltige und/oder sexuelle Inhalte zu schützen, welche zu gewaltsamen Handlungen führen könnten, so Islands Innenminister Ogmundur Jonasson.

    April, April!

    ————-
    They who give up essential liberty to obtain a little temporary safety deserve neither.

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