US-Wahlen 2012: Ergebnisse, Fakten und Aussichten

Claus Gramckow, Iris Fröba

Für einen langjährigen Beobachter der amerikanischen Wahlen endete die Wahl 2012 mit einem paradoxen Ergebnis: Auf der einen Seite heißt es nach dem teuersten Wahlkampf in der Geschichte der USA, zurück zum Status quo – Präsident Barack Obama bleibt im Weißen Haus, der Senat bleibt in demokratischer und das Repräsentantenhaus in republikanischer Hand. Auf der anderen Seite kann man den Präsidentschaftswahlkampf 2012 als historisch bezeichnen. Historisch insofern, als dass Präsident Obama und die Demokraten im Senat eigentlich hätten verlieren müssen. Denn in der jüngeren Geschichte der US-Präsidentschaftswahlen wurde ein Präsident noch nie wiedergewählt, wenn die Arbeitslosigkeit zum Zeitpunkt der Wahlen bei über 7,3% lag. In diesem Jahr betrug die offizielle Arbeitslosenquote am Wahlabend 7,9%. Noch nie wurde in den USA ein Präsident wiedergewählt, dessen Zustimmungsrate in der Bevölkerung unter 50% lag. Obama lag vor den Wahlen knapp unter diesem Wert. Und noch nie wurde ein Präsident zu einem Zeitpunkt wiedergewählt, zu dem 60% der Bevölkerung der Meinung waren, dass sich das Land wirtschaftlich in die falsche Richtung bewege. Die genannten Indikatoren deuteten eigentlich auf Romneys Einzug ins Weiße Haus hin. Dennoch konnte sich der amtierende Präsident behaupten.

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Eine Antwort zu “US-Wahlen 2012: Ergebnisse, Fakten und Aussichten

  1. Wie nicht nur von mir hier wiederholt beschrieben sind es einerseits die sogenannten Minderheiten, die schon bald keine mehr sein werden, pp und andererseits die schon mitunter penetrante Weigerung führender Republikaner, zu heucheln, was das Zeug hergibt.
    Dabei muß sich Obama nicht so sehr anstrengen, denn man nimmt ihm ab, daß er selbst an den haarsträubenden Blödsinn glaubt, mit dem er das Land ruinieren möchte.
    So werden zunehmend die dummen Politikfiguren und die besten Lügner Wahlen gewinnen können – was sich auch anderswo immer deutlicher zeigt.

    Daraus ist zu lernen, daß die Bemühungen um Aufklärung und Bildung bei den potentiellen Wählern sehr stark zunehmen müssen, nicht nur in USA.
    Leider geschieht, zunehmend auch hier, aus gutem Grund das Gegenteil:
    - Sozialisierung des Schulssysteme auf niederstem Niveau,
    - Verflachung und Bachelorisierung anstelle akademischer Weiterbildung,
    - Herstellung von staatlichen Abhängigkeiten,
    - Zuführung vorwiegend ungebildeter und integrationsunwilliger Zuwanderer
    - Demotivierung durch staatlich-regulative Strangulation,
    - sowie, nicht zuletzt, öffentlich-rechtlich gesendete Zwangs-Verblödung.

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