Steffen Hentrich
Michael Bauchmüller schreibt in der Süddeutschen Zeitung, dass die steigenden Energiekosten die Energiewende nicht in Frage stellen würden, denn schließlich würde man ja heute investieren müssen, um später von günstigerem Strom profitieren zu können. Seiner Ansicht nach wäre die Energiewende “eines der wenigen Beispiele in der Geschichte, in der eine Generation Lasten auf sich nimmt, damit die Enkelgeneration günstiger leben kann.” Da hat der Autor offenbar nicht nur die Logik von Investitionen in die Zukunft missverstanden, sondern noch immer nicht realisiert, dass die Energieträger, auf die sich die deutsche Energiewende stützt, niemals den in absehbarer Zukunft zur Verfügung stehenden Alternativen das Wasser reichen können. Es wird langsam Zeit sich von dem irrigen Gedanken zu verabschieden, dass das Tal der Tränen der Energiewende notwendig für eine bessere Zukunft sei.
Investitionen folgen einer recht einfachen Regel: Eine Investition sollte man nur dann durchführen, wenn ihr Nettogegenwartswert höher als bei der nächstbesten Investitionsalternative ist. Andernfalls könnte man die Investitionsmittel anderweitig anlegen und über den Investtionszeitraum eine höhere Rendite erzielen. Die Tatsache, dass die Nutzung erneuerbarer Energieträger seit mehreren Jahrzehnten und auch in absehbarer Zukunft subventioniert werden muss, ist Beweis genug für die Unwirtschaftlichkeit der Energiewende. Kein Unternehmen kann unter Marktbedingungen einen zukünftigen Zahlungsstrom aus Solar- oder Windkraftanlagen erwarten, der hoch genug ist, dass sich nicht lohnen würde die Investitionsmittel zu herrschenden Kapitalmarktzins anderweitig anzulegen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das abschlägige Signal der Kapitalmärkte gegenüber den Erneuerbaren Energieträgern, nicht auch ein volkswirtschaftlich sinnvolles Verdikt ist. Es gibt genügend bessere Anlagemöglichkeiten für die Kapital, Arbeit und Land, die über ihren gesamten Nutzungszeitraum einen höheren Gewinn abwerfen als die Erneuerbaren Energien. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob die eine oder andere Technologie irgendwann in ferner Zukunft die Schwelle der Wirtschaftlichkeit erreicht, es kommt darauf an, was der Weg bis dahin im Vergleich zu anderen Investitionsalternativen gekostet hat.
Ebenso unsinnig ist die Behauptung, dass die steigenden Energiekosten als logische Folge einer Zukunftsinvestition zu werten sind. Obwohl in vergangener Zeit immer wieder erhebliche Investitionen in neue Kraftwerke gelenkt wurden, sind die Stromkosten in den ersten Jahren nach der Marktöffnung Ende der neunziger Jahre sogar gefallen. Erst als die Energiepolitik die Märkte wieder in ihren Würgegriff nahm und mit neuen Auflagen und Abgaben belegte zogen die Preise wieder an. Steigende Energieträgerpreise taten ihr übriges, jedoch nicht annähernd so kostentreibend wie die harte Hand des Staates. Investiert wird unter Marktbedingungen nur dann, wenn mit Hilfe der neuen Anlagen von Anfang an billiger oder besser als die Konkurrenz produziert werden kann. Wer seine Produkte nicht von Anfang an profitabel am Markt absetzen kann, weil er die erste Durststrecke nicht mit einer langfristigen Investitionsfinanzierung überbrücken kann, der sollte die Investition eben bleiben lassen. Das gilt aber auch für den Staat.
Bei all den im Zuge der Energiewende geförderten Energieträgern wissen wir bereits heute, dass sie den bekannten Alternativen wirtschaftlich auch in ferner Zukunft nicht ebenbürtig sind. Allein das Wissen um die dürftige Energiedichte von Wind, Sonne und Biomasse zeigt, dass auch in vielen Jahrzehnten noch mehr Ressourcen als bei fossilen Energieträgern notwendig sein werden, um an die nutzbaren Energiedienstleistungen zu kommen. Es mag Nischen geben, in denen sich der hohe Ressourcenaufwand mangels Alternativen doch lohnt, doch im großen Maßstab bleiben das Ausnahmen von der Regel, dass reichlich verfügbare Kohle, Erdgas, Erdöl und Kernenergie mit weniger Ressourcenaufwand nutzbar sind. Die Rechnung schickt nicht die Sonne, sondern der Stahllieferant, der Baustoffhersteller und der Bauer, der dem Betreiber der Solaranlage die entgangenen Gewinne für den Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten in Rechnung stellt.
Aus diesem Grund ist die deutsche Energiewende auch keine großartige Hinterlassenschaft, sondern ein schweres Erbe für künftige Generationen, weil wir Ihnen ein träges und dysfunktionales Energiesystem hinterlassen, vollgestopft mit Fehlinvestitionen, die nicht nur mühsam wieder beseitigt werden müssen, sondern über lange Jahre auch die Ressourcen blockierten, die eine echte, marktgetriebene Energiewende für echte Innovationen benötigt hätte. Zudem hinterlassen wir unseren Nachkommen eine Unternehmenskultur in der Energiewirtschaft, in der der Wettbewerb um Preis und Qualität der Produkte in weiten Teilen durch die Konkurrenz um staatliche Pfründe abgelöst wurde. Gerade im Bereich der Erneuerbaren Energieträger dienten die Innovationen nur in den seltensten Fällen dazu eine bessere Systemintegration zu erreichen, stattdessen ging es darum, sich noch ein größeres Stück vom Subventionskuchen abschneiden zu können.
Schade dass gerade der liberale Flügel unserer Gesellschaft dermaßen verbissen an überkommenen Strukturen festhält. Es braucht halt Mut und Weitsicht den Schritt in das neue Energiezeitalter zu wagen. Den haben Sie nicht.
Der Marktanteil der alten Strommonopolisten wird stetig weiter sinken und die Energieversorgung wieder in die Hand der Bürger und Kommunen übergehen.
Das Kohle-Atom-Zeitalter zerfällt. Und mit ihm auch all jene, die gedanklich nicht mehr mitkommen.
Ich habe in meinem Beitrag begründet, warum ich die Energiewende weder für eine mutige noch ein weitsichtige Entscheidung halte. Sie müssen schon Argumente dagegen bringen, wenn Sie mich überzeugen wollen.
zum glauben in die kirche zum diskurs in die physik abteilung -mittelstufe-
Herr Hentrich, Sie haben in allem recht. Die Energiewende ist eine unglaubliche Kostenbelastung für gegenwärtige und künftige Generationen.
Es lässt sich an der physikalischen Tatsache nichts ändern, dass man Strom nicht großtechnisch speichern kann, und es wird sich auch nichts daran ändern lassen, dass Wind und Sonne nicht immer bereitstehen, wenn bei VW die Bänder laufen, der ICE in Hamburg startet oder der normale Bürger zu Hause den Staubsauger anschaltet. Das wird auch in vielen Jahren noch so sein, und deshalb sind Wind und Sonne als Stromlieferanten untauglich.
Nun kann ja durchaus jemand der absurden Meinung sein, dass Strom aus Wind und Sonne Zukunftsmodelle seien und dass es sich deshalb lohne, viel Geld in ihre Entwicklung zu investieren, dann jedoch soll er das bitteschön mit seinem eigenen Geld machen. Es kann schließlich niemandem verboten werden, sein Geld zu verbrennen.
Das Tückische an der deutschen Energiewende jedoch ist, dass nicht diejenigen, die ihre Wahnsinnsentscheidungen durch die Parlamente geboxt haben, dafür mit ihrem eigenen Geld gerade stehen, sondern dass die Politik lieber andere dafür bezahlen lässt, nämlich die Bürger dieses Landes, die sich nicht wehren können.
Ich erinnere daran, dass CDU/CSU und FDP in die letzte Wahl mit dem Versprechen gegangen sind, den Atomausstieg rückgängig zu machen. Viele habe sie gerade deshalb gewählt. Jetzt sind sind diese Wähler von diesen Parteien kaltschnäuzig betrogen worden. Ich glaube nicht, dass sie noch einmal ihren Wahlversprechungen Glauben schenken werden.
Vielleicht gelingt die Energiewende doch noch – um 360°:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/jetzt_wirds_endlich_interessant/
In der SZ kommen ohnehin – darin der Zeit ähnlich – recht oft Verfechter abstruser Meinungen und Hoffnungen zu Wort.
Das kann ja im Einzelfall ganz nett und auch vergnüglich sein, sollte jedoch, sofern ernst gemeint, auch ein wenig Substanz enthalten. Dazu gehörte ganz bestimmt auch Grundsätzliches zu Investitionstheorien und ganz allgemein ökonomisches Verständnis wenigstens , herrjeh.
Tja, hier liegt halt die Problematik. Gegen Glauben. Angst und Verdummung haben Argumente keine Chance. Selbst explodierende Strompreise führen bei der Masse, der von grünen aller Parteien verdummten Bevölkerung, nicht zum Nachdenken. In Deutschland haben die grünen Sektenführer und Lobbyisten ganze Arbeit geleistet. Von diesem Unsinn profitieren wenige und die Masse darf bezahlen.
Warum an der Energiewende rummäkeln?
Sie ist die Folge von Genscher/Menke-Glückerts Umweltpolitik mit dem Ziel des ” Transzendenten Kapitalismus”.
Das heißt mit anderen Worten, Kaufanreize liefern für Waren, die keiner braucht, die aber Glücksgefühle vermitteln.
Man sollte das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Meine Position in dieser Frage ist sicher bekannt.
Photovoltaik und Windenergie, selbst auch Biomasse und ähnliche – keineswegs immer unbedenkliche Energieträger” – können ja gerne gezielt für den eigenen Bedarf eingesetzt werden. Dabei selbstverständlich ohne Subvention. Das könnte den Strombedarf aus Fremdproduktion durchaus reduzieren.
Dieser Weg ist in vielen Fällen sinnvoll und sogar kostensparend. Damit verbunden ist dann ein weicher Lerneffekt. Zum einen wird man erkennen, dass es eben nicht mit der Investition in die entsprechenden Geräte getan ist, sondern dass sich dann auch Unterhaltungsleistungen ergeben. Zum weiteren könnte man die Liefersicherheit erkennen, allein über den Zuverbrauch an “konventionellen” Strom.
Nach wie vor steht dann aber auch die Frage nach den erweiterten Bedarf an elektr. Energie für den Fall, dass man tatsächlich den Individualverkehr damit zukünftig betreiben will.
Und bitte, alle Beteiligten sollten sich auch überlegen, ob sie ihre Fürsorge bis auf die Enkel beschränken wollen, oder nicht vielleicht nicht doch auch die Urenkel usw. mit einbeziehen.
Zum heutigen Stand kann ich jedenfalls nur feststellen, dass es im Bereich der erneuerbaren Energien gravierenden Widerstand gab und gibt, wenn die Einspeisevergütung reduziert werden soll. Ein sicheres Zeichen dafür, dass sich dann die Investition nicht mehr rechnet.
Das immer wieder vorgetragene Argument, die Kosten für die Lagerung der abgebrannten Brennstäbe seien auch nicht eingerechnet, trägt nicht. Diese Kosten entstehen dadurch, dass man diese Lagerung konsequent verhindert und damit die Kosten dafür ins Unermessliche treibt. Darin liegt ja schließlich auch der Sinn der Demos. Zudem werden Forderungen aufgestellt, w. z. B. die sichere Lagerung für mindestens 1 Million Jahre.
Na sicher, was werden wir denn noch an Energie, dazu gehören ja auch letztlich Lebensmittel, der TRansport und dgl., in jener fernen Zeit haben, legen wir den augenblicklichen Verbrauch zugrunde. Ich denke, da reden wir eher über ein Jahrtausend, wenn überhaupt.
Das Thema wird viel zu linear diskutiert. Die Komplexität fällt dabei unter den Tisch.
@ hajac:
Die von Ihnen in Bezug genommene Eigeninitiative wäre ja schön und gut. Warum sollte abseits allen Schmarotzertums nicht auch jeder machen dürfen, was er für richtig hielte – sei es für den Tag oder auch länger.
Leider aber herrscht – besonders auffällig im sogenannten “arrivierten-progressiven” Bürgertum – eine Mentalität, welche, gäbe es sie anderswo in dieser pervertierten Weise, als asoziales Zockertum bezeichnet werden würde.
Also verzichtet dieser “moderne” Mensch auf Eigeninitiative (auch auf cognitiver Ebene) und wartet auf die ihm nötigen finanziellen Anreize, im hier diskutierten Falle des Staates und seiner Regularien.
Dieses Verhalten zeigt durch häufiges Training bereits Suchtcharakter und verbreitet sich über bürgerliche in sub- und suprabelegene Schichten aus wie die Pest mitsamt der Cholera.
Daher gibt es auch keine wirkliche Wahl mehr – in der einen und jeder anderen Hinsicht.
Die Titelfrage kann man anders beantworten!
Die Energiewende stellt die Zukunftsfähigkeit unserer Parteiendemokratie infrage.
Die Parteiendemokratie sollte ein Konkurrenzmodell sein, das sich durch Flexibilität auszeichnet. Daraus wurde ein zentralisierter. bürokratischer Denk- und Handlungsapparat, der sich nicht mehr von den administrativen Strukturen des Sozialismus unterscheidet.
Stromversorgung gehört zur notwendigen Daseinsvorsorge für die Existenz unseres Landes. Sie eignet sich nicht als Spielfeld für fahrlässige Experimente mit unsicherem Ausgang. Die Systemsicherheit des Verbundnetzes hängt nicht von Menschengesetzen ab, sondern von physikalischen Gesetzen. Einspeisung und Abnahme des Stromes müssen in der Waage gehalten werden, sonst kommt es zum Blackout mit ungeheuren Folgen für Bürger und Volkswirtschaft.
Bedingt verbundnetztauglichen Stromerzeugern einen absoluten Einspeisevorrang ohne Limitierung per Gesetz zu garantieren, das ist ein Selbstmordprogramm!
Wenn nun Prof. Dr. Martin Kment von der Business Law School schreibt “Die Energiewende ist zu einer größten Herausforderung der Gegenwart AVANCIERT”, dann kann man das auch so lesen, daß es gar keine Herausforderung gab, übermütige Politiker diese “größte Herausforderung” erst selber produziert haben. Kment schreibt weiter: ” Sie (die Energiewende) weist vielfältige Problemfelder für die Rechtswissenschaft auf, wobei der Netzausbau zugunsten erneuerbarer Energien immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt.”
Ja, man will das Recht ändern, das heißt: die Rechte der Bürger beschneiden. Und jetzt plötzlich soll die Öffentlichkeit “einbezogen” werden, wo doch bisher alles ohne Bürgerbeteiligung ausgekungelt wurde.
Tatsächlich kann der Netzausbau mit den regulierungsrechtlichen Instrumenten überhaupt nicht gelingen. Verdrängt wird aber nach wie vor, daß der Netzausbau es überhaupt nicht schaffen kann, Stromeinspeisung und Abnahme in der Waage zu halten. Letzten Endes will man die Bürger als Stromverbraucher vergewaltigen, ihre Lebensweise der wetterabhängigen Einspeisung von EE-Strom anzupassen. Neue Vergewaltigungsgesetze müssen her! Kühne Figuren gehen sogar so weit, die Energiewende zum Anlaß zu nehmen, die ganze Demokratie infrage zu stellen.
Die energiewendeparalysierten Parteien werden kaum die Kraft haben, verrückt gewordene Politikern etwas entgegenzusetzen, die uns zu zwingen wollen, zu kochen, zu backen und unsere Waschmaschine laufen zu lassen, wenn gerade mal Wind weht.
Der computerisierte “Volksempfänger” in jedem Haushalt holt uns dann nachts bei Bedarf aus dem Bett zum Zwangsessen und Zwangswaschen.
Darf man Dritte nötigen, für fremde Fehler einzustehen?
Dieser Frage sollte sich das Liberale Institut zuwenden, denn da werden kantianische Wurzeln tangiert, die unsere Kultur erst erblühen ließ.
Das Liberale Institut könnte die Bürger unterstützen, neue Interessenvertretungen zu bilden, die sich an die Ordnung des Rechts halten und die dem allgemeinen Wohl verpflichtet sind.
Dann wird unsere Demokratie eine Zukunft haben.
Darum geht es bei der Energiewende, um nicht weniger. Sie gleicht einem Staatsstreich, voller Rechts- und Vertragsbrüche, die nicht hingenommen werden dürfen.
Die Energiewende wird zum Prüfstein für unsere Demokratie.
Warum sollte direkte Demokratie bei der Frage zu einer besseren Lösung kommen als die Parteidemokratie? Die Regierung hat die Energiewende doch beschlossen, um Wählerstimmen zu gewinnen. Das Problem ist, dass die Politik zu viele Entscheidungen an sich reißt, statt sie dem Markt zu überlassen:
http://mimiandeunice.minimalstaat.de/content/perspektive
Mises bezeichnete die Marktwirtschaft als “wirtschaftliche Demokratie”, in der jeder Pfennig ein Stimmzettel ist, der jeden Tag aufs neue über die Vermögensverteilung entscheidet. Also würde im Falle der Energieversorgung über den Wert der Kraftwerke und Stromleitungen abgestimmt. Die Politik annulliert mit dem EEG die Wahlentscheidungen dieser wirtschaftlichen Demokratie.
@ Thomas Leske
Da Null-Staatlertum nicht so einfach anwendbar ist, dann bitte wenigstens eine Verfassung und ein Gesetzeswerk unter menschlichen Teufeln, das nicht auf scheinheiligem Gutsein aufbaut, sondern davon ausgeht, daß andere noch größere Schmarotzer sein könnten als die gesetzgebenden Parlamentarier selber.
@ hanna thiele:
Das nennt man gemeinhin Marktgesetz – oder auch schlichten Menschenverstand -, was Sie da einfordern.
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Energiegewinnungssystemen.
Bei allen Energiegewinnungs- und Sparsystemen ist der Energieaufwand zur Herstellung solcher Systeme als auch der Energieaufwand zum Betrieb der Systeme über die Lebenszeit, in Relation zum Energieertrag zu setzen.
Hierzu ist es sinnvoll jeweils eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchzuführen.
Kosten in der selbigen entstehen immer durch Aktivitäten und Prozesse. Damit einhergehend werden auch immer Energien verbraucht.
Deshalb kann die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung statt in Geldmenge auch in Energiemenge erfolgen.
Dabei müssen die Subventionen nicht als Einnahmen verbucht werden, sondern als Kosten, da diese an anderer Stelle vorher Energien verbraucht haben.
Deshalb sind alle Arten von Subventionen Energieverschleuderungsmechanismen.
Oft kommen dann die Argumente: aber wir müssen doch im Sinne des tech. Fortschritts…. wie soll das denn ohne Anschubfinanzierung….. wir brauchen Subventionen etc..
Das Problem ist, dass zwischen Subventionen und (Anschub)finanzierung nicht unterschieden wird.
Die Finanzierung eines Projekts wird durch die spätere Herstellung der Produkte aus dem Projekt so zu kalkulieren sein, dass sowohl das eingesetzte Kapital als auch die Kapitalkosten über den Verkaufserlös als Refinanzierung erfolgt. Selbst geplante Verluste können somit im System verkraftet werden. Das Kapital (auch z.B.: „venture capital“ genannt) wird durch Investoren zur Verfügung gestellt, die nach Prüfung der Erfolgsaussichten des Projekts bereit sind dieses Risiko einzugehen und damit persönlich zu haften.
Subventionen sind dagegen verlorene Zuschüsse. Davon werden wir in diesem Jahr ca. 160 – 170 Milliarden € haben. Dies geht einher mit einer ungeheuren Energieverschwendung.
Dies alles würde in einer funktionierenden wettbewerblichen Marktordnung nicht möglich sein.
Da wir diese nicht mehr haben, stattdessen eine ökosozialistische Planwirtschaftsdiktatur bei uns vorherrscht, gehen wir sehenden Auges in den geplanten Abgrund der Diktatur einer Neuen Weltordnung.
Herzlichen Gruß
Dieter Ber
@ ber:
Schön verständlich zusammengefaßt und richtig, da schlichter Kaufmannschaft folgend.
Die Zukunft der Energiewende liegt darin, daß man sich nicht mehr vor der Tüchtigkeit der Deutschen fürchtet, sondern sich kaputtlacht über ihre Weltfremdheit.
http://www.faz.net/aktuell/politik/bonn-geht-leer-aus-sitz-des-un-klimafonds-wird-in-suedkorea-eingerichtet-11932528.html
Der deutsche Kaufmann wurde ausverkauft, ersetzt durch Wolkenkuckucksheimer.