Erneuerbare Energien auf wirtschaftlich vernünftige Grundlage stellen

Steffen Hentrich

Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler bricht gegenüber der taz eine Lanze für mehr Markt und Wettbewerb bei der Förderung erneuerbarer Energieträger. Dort quittiert man eher zähneknirschend, dass der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Eigenheims zu Lasten der Allgemeinheit nicht ganz nach dem Geschmack des Ministers ist, hat doch das diese Art der Umverteilung von unten nach oben im linksgrünen Milieu schon lange Tradition. Doch bei aller Zustimmung zu Röslers Befund bleibt festzustellen, das die Marktwirtschaft erst wieder richtig zurückkehrt, wenn man sich gänzlich vom Balast der Förderpolitik befreit hat. Grund genug gibt es dafür.

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3 Antworten zu Erneuerbare Energien auf wirtschaftlich vernünftige Grundlage stellen

  1. Sehr geehrter Herr Hentrich, Ihr Kommentar auf Ökowatch findet in fast allen Argumenten meine Zustimmung. Einzig die stillschweigend vorausgesetze Unterstellung, dass CO2 ein Schadstoff sei, ist m.E. vollkommen falsch. CO2 ist der Grundstoff des Lebens auf der Erde. Gäbe es kein CO2 in der Atmosphäre, könnten die Pflanzen nicht Kohlehydrate und Eiweiße produzieren. Tierisches und menschliches Leben wären mangels Nahrungsquellen unmöglich.

    Allein in der Eifel strömen jährlich lt. Auskunft von Fachleuten etwa 1 Million Tonnen CO2 aus Erde und Gewässern in die Luft und versorgen die Welt mit neuem Grundstoff des Lebens. Wir sollten dankbar dafür sein (als Christ füge ich hinzu: Gott sollten wir dankbar sein).

    Die These, dass CO2 das Klima beeinflusse, ist eine weder durch statistische Korrelation von Temperaturentwicklung und CO2-Konzentration in der Atmosphäre noch durch physikalische Gesetze bewiesene Behauptung. Sie ist im übrigen von Gerlich/Tscheuschner 2009 im Rahmen der theoretischen Physik widerlegt worden. Wer an den CO2-Klimaeffekt glaubt, kann ebenso gut auch an Erdstrahlen, Trolle und Kobolde glauben.

  2. Lieber Steffen Hentrich, Sie schreiben völlig zutreffend:

    Energiemärkte reagieren auf langfristige Knappheitssignale weit in der Zukunft liegender Entwicklungen.

    Diese Signale sind Annahmen, Schätzungen, Theorien. Keine Fakten, sie werden durch Annahmen geschaffen, oft als sich selbst erfüllende Prophezeiungen.
    Und deshalb ist diese, Ihre, Schlussfolgerung m.E. unzutreffend:

    Je knapper die existierenden Brennstoffe und Ressourcen sind, umso höher sind die Marktpreise für Energie, …

    Am 11. Juli 2008 stieg der Ölpreis auf 147,40 US-Dollar pro Barrel um am 24. Dezember 2008 mit 37,45 US-Dollar auf ein Vierjahrestief zu sinken. Diese Schwankung hatte nichts mit dem realen Verhältnis von Angebot und Nachfrage zu tun.

  3. Richtig, daß alles Subvention des Teufels ist, zumal die des Staates.
    Allein Mitnahme- und Schmarotzereffekte übler Art werden erzeugt (nebst Umverteilung hin zu tätigkeitslosem Sinnlos-Investment), Fortschritt behindert und planwirtschaftliche Tendenzen verhärtet.

    Erstaunlich immerhin, daß einem FDP-Politiker Gelegenheit gegeben wird, sich zu äußern. Das ist außerhalb von Partei und dem recht engen Umfeld ökonomischer Vernunft in Deutschland fast nicht möglich.
    Dummheit, Unverständnis und Ignoranz behindern daher deutschland- und auch europaweit nicht nur jeden Fortschritt sondern treiben den status quo beharrlich gen rückwärts.
    DDR, UdSSR und Schlimmeres lassen grüßen.
    Ziehmlich fatal und eine große Aufgabe für die Aufklärung.

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