Detmar Doering
Karlyn Bowman, Andrew Rugg und Jennifer K. Marsico haben für das American Enterprise Institute Umfragedaten vor der US-Präsidentschaftswahl zusammengetragen. Im Augenblick scheint Amtsinhaber Obama in vielen Feldern gegenüber seinem Herausforderer Romney leicht im Vorteil zu sein. Interessant ist, dass angesichts verbreiteter Tierliebe unter den Amerikanern, die Frage nach dem Verhältnis zu Hunden offenbar tatsächlich eine wichtige Rolle spielt. Romney war in die Kritik geraten, weil er einmal seinen Hund bei einer Urlaubsreise in einem Käfig auf dem Dach seines Autos transportiert hatte. Aber auch über Präsident Obama und das Verspeisen von Hunden wird zurzeit intensiv diskutiert. Schon gibt es Facebook-Seiten Hunde gegen Romney und Hunde gegen Obama, auf denen eifrig Volksaufklärung über die jeweiligen Untaten betrieben wird. Ja, ja, wie sagte schon Goethe: “Amerika, du hast es besser!” Während uns Deutsche der Euro, die Energiewende und die Wahlen in Griechenland und Frankreich bedrücken, scheint die Neue Welt nur unter recht begrenzten Notständen zu leiden.

Kann man auch anders sehen:
Der Hund als bester Freund des Menschen schließt begriffsnotwendig ein, daß der Mensch des Menschen (schlimmster ?) Feind sei, was schließlich nicht nur von der Mehrheit aller Hundehalter vehement behauptet wird.
Und die werden aus Erfahrung wissen, wovon sie reden.