Rückblick auf 2011: Ein aufregendes Jahr geht zu Ende

Detmar Doering

Prost Neujahr!

Dieser Blog wünscht Ihnen Allen ein glückliches neues Jahr 2012! Es ist dies wieder einmal die Zeit, einen kleinen Jahresrückblick zu machen, der die bedeutendsten und bewegendsten Ereignisse, von denen wir 2011 berichteten, zusammenfasst.

Januar: Argentiniens Behörden haben einen Weg gefunden, das Eintreiben von Steuern viel attraktiver zu machen – natürlich nur für die Eintreiber.

Februar: Die EU beweist in Sachen Steuervereinheitlichung, dass sie auch vor hehrer Kunst nicht in ihren Prinzipien wankt.

März: Der Katastrophe in Fukushima fallen auch die Bürgerrechte zum Opfer. Ein Bürger der US-Stadt Springfield wird mit Berufsverbot belegt.

April: Schon seit den 30er Jahren zanken sie sich um die richtigen ökonomischen Rezepte für die Krise, aber es wird trotzdem nie langweilig. Hayek und Keynes geraten mal wieder aneinander.

Mai: Die Produktion mechanischer Schreibmaschinen läuft aus. Auch für diesen Fortschritt zahlt man einen Preis. Ein alter Filmausschnitt beweist es!

Juni: Der Schutz des Bürgers ist oberste Staatsaufgabe. Aufmerksame Bürger einer englischen Stadt entdecken, welch verheerendes Staatsversagen es dabei manchmal auf kommunaler Ebene gibt. Das kann schon Angst machen.

Juli: In den USA, dem einstigen Kernland der Freiheit, gerät nicht nur die Meinungsfreiheit unter die Räder, sondern auch irgendwie die Idee der Tierrechte.

August: Kulturell sensibles Auftreten gegenüber der Bevölkerung anderer Länder wird von den Militärs heutzutage als geradezu kriegsentscheidend betrachtet. Für die in Afghanistan stationierten US-Soldaten bedeutet dies aber eine schwere Einschränkung altgewohnter Grundrechte.

Ein Prost für die Konjunktur!

September: Das einzige probate Mittel gegen die Wirtschaftsrezession ist flüssig. Das stellt eine Studie des europäischen Bierbrauerverbandes fest. Wann schließt sich die Politik endlich dieser Erkenntnis an?

Oktober: Kein Aberglaube: Halloween ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator. Das sagt uns die Statistik.

November: Ein Sieg des “religiösen Mainstreamings”: Pakistans Zensur schafft es doch glatt, Jesus Christus und Satan rechtlich gleichzustellen.

Dezember: Auch wenn man es nicht mehr erlebt, so meint der US-Bundesstaat Virginia, sollte man dafür einen Steuerabzug bekommen.

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