Klimawandel, IPCC und Journalismus

Steffen Hentrich

Donna Laframboise Buch “The Delinquent Teenager Who Was Mistaken for the World’s Top Climate Expert” ist nicht ohne Grund auf dem besten Weg ein Bestseller zu werden. Schließlich ist es das erste Buch, das sich ernsthaft und tiefgründig mit der zweifelhaften Praxis der staatlich organisierten Klimaforschung unter dem Dach des IPCC beschäftigt (wir berichteten kürzlich). In ihrem Buch fällt sie ein vernichtendes Urteil: Das Gremium ist nicht reformierbar. Zu tief ist es institutionell und personell mit der Politik, Umweltlobbyisten und anderen Profiteuren des Klimaschutzes verstrickt, als dass es in der Lage sei die für eine nüchterne Situationsanalyse nötige Unparteilichkeit an den Tag zu legen. In einem Interview mit dem LondonBookReview.com spricht sie über ihr Buch, seine Enstehung und den unverantwortlichen Umgang der Medien, Politiker und einiger Wissenschaftler mit dem komplexen Thema Klimawandel.

Eine Antwort zu “Klimawandel, IPCC und Journalismus

  1. Donna Laframboise hat eine optimistische Sicht der Zukunft: Sie sagt, dass IPCC seinen Zenit im Jahr 2007 hatte und sich seitem in einem unaufhaltsamen Niedergang befindet. Ich hoffe und glaube, dass sie recht hat. Der Klimawandel ist längst zu einem Verliererthema geworden.

    Schade ist nur, dass gerade die Politiker in Deutschland wieder einmal zu den letzten zu gehören scheinen, die das begriffen haben. Sie sind eben offensichtlich echte Hinterwäldler. Sie basteln immer noch an dem absurden Ziel einer “Dekarbonisierung” der Gesellschaft.

    Sie stürzen damit Deutschland wirtschaftlich in die Katastrophe. Fast der einzige Bereich, in dem Deutschland technologisch eine Führungsrolle in der Welt hat, sind die sog. erneuerbaren Energien. Und die braucht man demnächst nicht mehr, wenn jedermann begriffen hat, dass der menschengemachte Klimawandel eine Phantasiegeburt politisch gelenkter Wissenschaft ist. Außerdem wird sich in der Weltwirtschaftskrise, die sich ja derzeit erst in ihrem Anfangsstadium befindet, keine Volkswirtschaft mehr den kostspieligen und ineffizienten Blödsinn von Windmühlenstrom und Solardächern leisten können.

    Ein aktueller Hinweis: Nun planen ja allen Ernstes die Münchener Rück und ihre Konsorten den Bau eines ersten Wüstenstromkraftwerks in Marokko. Realisiert werden dürfte diese Geldverbrennungsanlage aber wohl nur, wenn die Bundesregierung mit großzügigen Subventionen hilft. Ob die FDP, die doch eigentlich für Marktwirtschaft und gegen Subventionen ist, den Mut und die Kraft findet, nein zu sagen? Der Schuldenberg, den die Regierung unseren Kindern und Enkelkindern vererbt, ist nun wahrlich heute schon groß genug. Mehr muss nicht sein.

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