Klaus Peter Krause
Ein Buch zu und über Hayeks „Verfassung der Freiheit“
mit Leitgedanken und als Wegweiser für Liberale und Politiker aller Parteien
Freiheit ist nicht selbstverständlich. Wo Freiheit herrscht, musste sie abgerungen, musste sie errungen werden. Wo sie noch nicht herrscht, findet das Abringen und Erringen immer noch statt. Gerungen werden muss um Freiheit stets – auch dort, wo sie besteht, denn bedroht und gefährdet ist Freiheit immer. Wenn man glaubt, Freiheit zu besitzen, verführt das zur Trägheit, das Bedrohende der Gefahr wahrzunehmen. Freiheit geht leicht und oft auf schleichende Weise dahin. So wähnen sich viele noch frei, und haben an Freiheit doch schon verloren. Zuviele erkennen den Wert der Freiheit erst dann, wenn sie abhanden gekommen ist. Dass es gilt, errungene Freiheit zu bewahren, will erkannt, will gelernt sein. Bücher helfen dabei. So auch das Buch mit dem Titel Das Ringen um die Freiheit.
Die Denkwelt Hayeks angewendet auf Gegenwärtiges
Dieser Band*) ist eine respekt- und ehrerbietungsvolle Verbeugung vor dem großen liberalen Nationalökonomen und Sozialphilosophen Friedrich A. von Hayek und dessen Standardwerk Die Verfassung der Freiheit. 2010 war es fünfzig Jahre her, dass es erschien. Das gab und gibt Anlass zu fragen „In welcher Verfassung sind wir und unsere Freiheit – heute?“ Der vorliegende Band enthält hierzu Beiträge von sechzehn Autoren. Sie alle ranken sich um diese Verfassung der Freiheit Hayeks, gehen von ihr aus, knüpfen an sie an, interpretieren sie, beleben sie, versuchen, sie anschaulich zu machen. Jeder Autor tut es auf seine individuelle Weise, mit seinem Wissen, seiner Belesenheit und aus seiner Erfahrung, wendet die Denkwelt Hayeks auf gegenwärtiges Geschehen an und belegt damit, wie hilfreich seine Denkwelt ist, wie unverwüstlich. Und wie notwendig.
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