Steffen Hentrich
Es verspricht wieder einmal spannend zu werden, auch wenn die Wette zwischen Donald Boudreaux und Roger Pielke Jr. uns für längere Zeit auf die Folter spannen wird. Der Ökonom Boudreaux reagierte auf die zunehmenden Horrorszenarie über den mutmaßlichen Zusammenhang von Klimawandel und Naturkatastrophen mit seiner optimistischen Sicht der Dinge und schlug eine Wette vor, nach der er 10.000 US-$ zahlt, wenn im Zeitraum von 2011 bis 2030 die durchschnittliche Zahl der Todesfälle durch Tornados, Hurrikans und Flutkatastrophen in den USA über den Vergleichszahlen der Periode 1991 und 2010 liegen sollten. Roger Pielke Jr., überzeugt davon, dass die Vulnerabilität der Bevölkerung gegenüber diesen Naturereignissen allein aufgrund wachstumsbedingter Effekte zunehmen dürfte, ist auf die Wette eingegangen. Werden die Menschen sich in den nächsten Jahren erfolgreich an Naturkatastrophen anpassen können oder wollen sie es sich leisten, den Naturgewalten ohne zu reagieren sprichwörtlich auf den Leim zu gehen. Topp, die Wette gilt..
Wer kann heute schon sagen, ob er im Jahr 203o noch lebt?
Zeitlich besser überschaubar wäre wahrscheinlich die folgende Wette:
Wetten, dass in Deutschland die CO2-Klimalüge innerhalb von zwei Jahren aus den Medien und der Politik verschwindet und das heißt de facto aufgegeben wird? Begründung: Die fehlenden Kernkraftwerke können niemals durch Windmühlenstrom oder Solardächer ersetzt werden. Diese sind weder grund- noch spitzenlastfähig, sondern reine Zufallskraftwerke, deren Strom absolut wertlos und für die Netzstabilität sogar schädlich sind.
Deshalb wird die Politik den Bau von Gas- und Kohlekraftwerken vorantreiben. Damit dies aber politisch durchgesetzt und vor den Wählern vertreten werden kann, muss die CO2-Lüge aufgegeben werden.
Es gibt sicherlich Möglichkeiten die Einlösung einer Wette testamentarisch festzulegen. Soweit ich weiß sind beide Herren in ihren Vierzigern evtl. Frühen Funfzigern, so dass ein Erleben von 2030 nicht unwahrscheinlich ist.