Sorgen wegen Libyen? Aber was ist mit Syrien?

Detmar Doering

In Libyen hat sich die Weltgemeinschaft zum Einsatz entschlossen. Sollte der irre Diktator darüber fallen, so wäre dies mehr als wünschenswert. Die “post-gaddafische” Zukunft ist aber ungewiss. Desgleichen gilt für die geostrategischen Perspektiven, die sich aus seinem Fall ergeben könnten.

Wenn man sich über so etwas Sorgen macht, dann muss der Blick auf Syrien fallen, wo es seit kurzem auf schwere Unruhen gibt. Das Land ist ebenso wie Libyen ein post-kolonialer Staat mit künstlichen Grenzen, der vielleicht nur mit Gewalt zusammengehalten wird. Zudem steht er noch mehr im Zentrum strategischer Interessen – Iran, Hisbollah, Israel, Libanon, um nur einige Stichworte zu nennen. Wieviel Instabilität kann man sich hier leisten, fragt sich der britische Nahostexperte Patrick Seale in foreign.policy, und wieviel Freiheit gewinnen? Das Land könnte schon bald zum internationalen Problemfall werden.

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