Monatsarchiv: Dezember 2010

Ein frohes Neujahr!

PS: Die Werbung am Ende des Videos haben wir übersehen…

2011: Maßhalten ist angesagt

Detmar Doering

Die Gewalttätigkeiten, zu denen es zuletzt in Griechenland und Großbritannien wegen der harten, aber notwendigen Sparpolitik kam, mögen nur ein Vorbote für die kommende Krise der liberalen Demokratie sein, schreibt Markus Spillmann zum Jahresabschluss in der Neuen Zürcher Zeitung. Kluges Maßhalten und richtige Prioritätensetzung seien die richtige Antwort auf diese Herausforderung des kommenden Jahres.

Das Jahr 2010 im Googlerückblick

Steffen Hentrich

Noch ein Rückblick…

Und damit einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Rückblick auf das Jahr 2010 in unserem Blog

Detmar Doering

Ja, es ist der 31. Dezember. Es ist der Tag, an dem man gesetzlich verpflichtet ist, Jahresrückblicke zu veröffentlichen. Unser Blog will sich dieser  staatsbürgerlichen Verpflichtung natürlich nicht entziehen.

Hier sind also die bedeutendsten, wichtigsten, ernstesten und überhaupt liberalsten Meldungen unseres Blogs aus dem Jahr 2010: 

Jahresrückblick 2010

Januar: Wenn es um unsere Kinder geht, hört der Spaß auf! Die CSU entdeckt eine Gefahr für Leib und Leben unserer Kleinen…

Februar: Immer mehr Freiheitsrechte gehen in China verloren. Diese Besorgnis erregende Tendenz macht nicht einmal vor Kernbeständen der kulinarischen Tradition halt.

März: Man lernt nie aus… Auch im Bett besteht die Möglichkeit und Pflicht zur Klimarettung: Öko-Sex.

April: Unerhörte Diskriminierung in Australien. Schwule Hunde kriegen Restaurantverbot.

Mai: Früher galten sie als Klimakiller – furzende Kühe und Schafe. Jetzt fand eine Studie heraus, dass Furzen das Klima rettet. Dann mal los!

Juni: Ein schwarzer Tag für die Grundrechte! Die NASA verhängt ein Verbot für Sex im Weltraum.

Juli: Es wird ungemütlich für Neoliberale in unserem Lande. Sie dürfen sich längst nicht mehr überall hinsetzen!

August: Ein verwegener Förster in Friedenfels (Oberpfalz) opfert nur sehr ungern den schönen Heimatwald den scheinbaren Notwendigkeiten der Klimarettung.

September: Endlich! Jan Fleischhauer spießt die Unsitten der Linken nunmehr auch im Fernsehen auf.

Oktober: Finnlands Grundrechte in Gefahr! Der Nachrichtensprecher Kimmo Wilska wird das Opfer einer intoleranten Lobbyvereinigung von Humorlosen und Alkoholgegnern.

November: Dafür wollten wir immer schon einmal Geld ausgeben müssen! Die EU finanziert mit viel Zaster ein Fitnesscenter für Hunde, das nie gebaut wird.

Dezember: Grundrechtsbewusstsein zeigen! In den USA gibt es neue Unterwäsche für Flugreisende, die etwas gegen Nacktscanner haben und nicht  länger schweigen wollen.

Tröstendes Gedicht für alle, die im Schnee frieren

Charlotte Doering

Der Schnee, die leichte Last
hat uns alle gleißend erfasst.

Gleitend sinkt er nieder,
Kinder singen fröhliche Lieder.

Oh weh, oh weh, da ist ein Reh,
kommt doch gerade ein PKW.

Doch dann, oh Wunder, dann doch,
das Reh, das schafft es noch.

Atomare Bedrohung heute

Detmar Doering

Nordkorea hat sie vielleicht schon. Schlimm! Iran hat sie vielleicht bald. Auch schlimm! Pakistan hat sie leider ganz sicher schon. Ganz schlimm!

Die Bedrohung durch Atombomben ist eine besonders gefährliche und verheerende Bedrohung der Freiheit.

Das Schlimmste kommt nun aus Indien: Klein-Atombomben, die auch ohne fachliche Anleitung einfach gezündet werden können – und auch noch über den Internethandel leicht erwerblich sind!

Dieser Blog fürchtet, dass die Bomben möglicherweise noch am heutigen Abend irgendwo zum Einsatz kommen werden. Mega-schlimm!

Und das Allerschlimmste ist: Die hiesige Friedensbewegung scheint nicht im geringsten sensibilisiert, weil sich die  Hintermänner der Atombomben als ökologisch korrekt („green“) gebärden – trotz der nachweislich hohen Feinstaubemissionen. Wieder wird man Zeuge von linkem Appeasement in Reinkultur und multikulturalistischer Gefahrenleugnung. Wir sind erschüttert…

Lukaschenkos Republik der Träume

Andreas Backhaus

Kann es einen funktionierenden Mittelweg zwischen Marktwirtschaft und Planwirtschaft geben? Diese Frage trage ich im Hinterkopf, als ich die Grenze nach Belarus, immer noch besser bekannt als Weißrussland, überquere, um mich in den folgenden zwei Wochen der Analyse des dortigen Wirtschaftssystems zu widmen. Ich reise also in das Land ein, das in den Köpfen der meisten Europäer maximal als dunkler Fleck auf der Landkarte existiert und das man in den Medien bestenfalls dann wahrnimmt, wenn bekannt gegeben wird, dass eine Wahl mal wieder nichts geändert hat. Belarus ist von allen Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas wohl auch mit Abstand dasjenige, das sowohl politisch, als auch wirtschaftlich am stärksten der untergegangen Sowjetunion ähnelt. Weiterlesen

Niedrige Steuern sind gut

Detmar Doering

Die USA sind ein Laboratorium für Wettbewerbsföderalismus. Die einzelnen Staaten nutzen ihre weitreichenden Kompetenzen darin, sehr unterschiedliche Steuersysteme und Wirtschaftspolitiken zu betreiben.

Der Census in den USA hat nun geradezu modellhaft gezeigt, was gute und was schlechte Wirtschaftsexperimente sind. Marktwirtschaftlich regierte Länder mit niedrigen Steuern haben hohe Wachstumsraten und sind Ziel von Einwanderung, die anderen schrumpfen. Am besten stehen Staaten  ohne Einkommensteuer da. Michael Barone fasst die Ergebnisse im Washington Examiner zusammen.

Saisonarbeit statt Entwicklungshilfe

Steffen Hentrich

Was hilft am meisten gegen Armut und Unterentwicklung? Kleinkredite,  Bildungs- und Gesundheitsprogramme oder Bargeldtransfers? Nicht unbedingt, denn nach Ansicht der Autoren einer neuen Weltbankstudie ist es die Möglichkeit von Armut betroffener Menschen zur Saisonarbeit für einen begrenzten Zeitraum in ein Industrieland zu migrieren.

In addition to estimating per-capita income gains of 30-40%, we find that participating in the RSE leads to greater subjective well-being, more durable asset purchases, housing improvements, and in Tonga, a large increase in secondary schooling. Moreover, as a recent evaluation by New Zealand’s labor department found, these gains came with minimal displacement of native workers, and overstay rates of less than 1%.

Arbeitnehmerfreizügigkeit als Entwicklungs

Wiederholt sich die US-Immobilien-Blase?

Detmar Doering

Der Auslöser der Finanzkrise war eine gewollte Politik, die auch nicht-kreditwürdigen Immobilienkäufern Garantien gab. Als Remedur dieses Missstands scheint man nun den Missstand selbst anzusehen, befürchten Peter J. Wallison und Edward Pinto vom American Enterprise Institute.

Grüne Jobs? Verdorrt unter Spaniens Sonne…

Steffen Hentrich

Was wurde aus den Arbeitsplatzversprechungen der spanischen Solarenergieförderung? Nichts. Erwarten wir in Deutschland wirklich etwas anderes?

Jorge Gonzales gewinnt Hayek-Poster-Wettbewerb

Steffen Hentrich

Der Gewinner des Poster-Wettbewerbs beim Weblog Café Hayek (wir berichteten) steht fest. Jorge Gonzales hat das Dilemma zentraler Planung geschickt mit einem berühmten Zitat von Friedrich A. von Hayek in Szene gesetzt: