Roger Pielke Jr.: Munich Re geht zu weit

Steffen Hentrich

Wenn Unternehmen, statt sich um ihr Geschäft zu kümmern, von sich aus auf politischen Handlungsbedarf hinweisen, dann ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass es eine Menge Geld zu verdienen gibt. So ging die das Versicherungsunternehmen Munich Re dieser Tage mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit in der ein Zusammenhang zwischen den diesjährigen Umweltkatastrophen und der globalen Erwärmung postuliert wird und eine Ankündigung einer weiteren Informationskampagne über den Klimawandel vor dem Weltklimagipfel in Cancun erfolgt.

Ein Glück, dass der kritischen Blogosphäre derlei Aktivitäten nicht verborgen bleiben. Der amerikanische Klimawissenschaftler Roger Pielke Jr. kommentierte die spekulativen Verlautbarungen des Unternehmens prompt mit einer Klarstellung auf seinem Weblog:

The actual state of the science is that no connection has been shown between greenhouse gas emissions and thunderstorms, tropical cyclones, Russian heatwaves or European floods.  Regrettably, Munich Re has made a jump from making a tenuous assertion to propagating incorrect information.

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