Hilfe und Korruption: Der Fall Somalia

Detmar Doering

Entwicklungsgelder und Spenden von Hilfsorganisationen sollen dazu dienen, dass in armen und krisengeschüttelten Ländern die Bedingungen für mehr Wohlstand und Stabilität herrschen. Es kann aber durchaus sein, dass das Fehlen dieser Bedingungen den Hilfsaufwand wieder neutralisiert. In zusammengebrochenen Staatsordnungen und irregulären Kleptokratien kommt das Geld dann nicht dort an, wo es wirklich gebraucht wird. Somalia ist von der Welt zu Recht als ein besonders notleidendes Land erkannt worden. Leider scheint dort aber auch das Problem besonders gravierend zu sein, dass das Geld in die falschen  Taschen fließt. Die Korruption um die “Hilfsindustrie” blühe, meint die kenianische Publizistin Rasna Warah in einem Bericht der Zeitung Daily Nation.

Dies wirft durchaus prinzipielle Fragen über Sinn und Selbstverständnis von Entwicklungshilfe auf.

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