Gestörter Kreislauf

Gérard Bökenkamp

In einem Beitrag beschreibt Robert Rethfeld, worin er die Störung des „normalen Wirtschaftskreislaufes“ sieht. Der als normal angesehene Kreislauf verlaufe idealtypisch von einem Boom, der durch höhere Zentralbankzinsen gestoppt werden, über eine Abkühlung hin zu einer Rezession, die durch Zinssenkung der Zentralbanken wieder überwunden werde. Dieser Kreislauf werde jedoch durch die Logik der Politik ausgehebelt. In Krisenzeiten, würden zwar in keynesianischer Manier zusätzliche Schulden aufgenommen, diese aber in der Regel im Abschwung nicht wieder abgebaut, wie eigentlich bei Keynes vorgesehen. Auf diese Weise erhöhe sich von Abschwung zu Abschwung die Zinslast, was jetzt dazu geführt habe, dass die Staatsverschuldung zum zentralen Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung geworden sei.

Zum Beitrag von Robert Rethfeld

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